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Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen

01

Ist mein Haus für eine Solaranlage geeignet?
Eine zwischen Südost und Südwest ausgerichtete Dachfläche mit einer Neigung von 20° bis 60° ist am besten geeignet.
Pro Person braucht man hier für die Trinkwasser-Erwärmung 1 bis 1,5 qm Kollektorfläche. Aber auch auf einer West- oder Ostseite kann mit einer vergrößerten Kollektorfläche der gleiche Energieertrag erzielt werden.
Flachdächer eignen sich ebenfalls gut und auch eine Aufstellung im Garten oder eine Wandmontage sind möglich. Der Speicher benötigt eine Stellfläche von etwa 1qm mit ca. 2 m Höhe.
Die Installation ist übrigens in zwei bis drei Tagen erledigt.
02 Wie sicher und langlebig ist die Technik?
Die Module haben üblicherweise eine Leistungsgarantie über 25 Jahre. Nach dem heutigen Stand der Technik sind jedoch ohne grössere Probleme 30 - 35 Jahre Lebensdauer möglich.
Die Zuverlässigkeit steht dabei ausser Frage, schliesslich wurde diese Technik ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt und die dabei gestellten Anforderungen sind erwiesenermassen sehr hoch.
03 Muss eine Solaranlage baulich genehmigt werden?
Nein, für die Errichtung einer Solaranlage brauchen Sie keine Baugenehmigung.
Eine Genehmigung bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt jedoch im Ermessen des jeweils zuständigen Denkmalschutzbeauftragten. Genaue Auskünfte dazu erhalten Sie bei Ihrer Kommunalverwaltung.
04 Welchen Nutzen hat eine Solaranlage für die Umwelt?
Solarenergie ersetzt konventionelle Energieträger wie Öl, Gas, Kohle, Uran, vermindert Umweltbelastungen durch CO2- Emissionen (Treibhauseffekt) und sonstige Abgase (z.B. Stickoxide, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe).
Im Vergleich zur elektrischen Warmwasserbereitung kann eine 6 m2 große solarthermische Anlage jährlich bis zu 1.500 kg CO2 einsparen. Kostbare Bodenschätze stehen dadurch auch künftig für bessere Zwecke als die der bloßen Verbrennung zur Verfügung. Als erneuerbre Energiequelle entfallen bei der Solartechnik sowohl die Kosten als auch die Risiken von Transporten (Öltanker, Pipelines, Castor-Transporte).
05 Scheint die Sonne bei uns stark genug und was ist bei bewölktem Himmel?
Auch hier in Deutschland liefert die Sonne rund 90 x mehr Energie als wir benötigen.
Eine 10 qm Photovoltaikanlage liefert z.B. in Norddeutschland etwa 800 kWh Strom im Jahr. Die vor- handenen Dachflächen und Fassaden reichen aus, um den Stromverbrauch in Deutschland zu 100% mit Solarstrom zu decken.
Photovoltaik-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, sondern auch die sogenannte diffuse Strahlung aus den Wolken.
Es ist eigentlich ganz einfach: je heller Sie selbst es draußen empfinden, desto mehr Leistung bringen die Module - egal ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht. Bei uns macht der diffuse Anteile übrigens gut 50% der Einstrahlung aus.
06 Wie hoch sind die jährlichen Betriebs- und Wartungskosten?

Bei einer Solarwärmeanlage benötigen die mechanischen, elektrischen und elektronischen Bauteile (Pumpe, Regler) Strom und Pflege. Hier fallen Kosten von nicht mehr als 15 Euro pro Jahr an.
Eine regelmäßige Wartung sichert die hohe Lebenserwartung der Solarwärmeanlage und kostet zwischen 50 und 100 Euro im Jahr.
Im Gegensatz zur Heizungsanlage reicht aber eine Wartung alle zwei bis drei Jahre.

07 Wie werden sich Kosten und Technik in Zukunft entwickeln?
Alle Komponenten sind heutzutage technisch ausgereift. Dank Serienproduktion und Konkurrenz auf dem Markt ist auch die Preisentwicklung überschaubar und im Moment eher rückläufig.
Zudem ist die Fördersituation zurzeit sehr günstig. Da konventionelle Energieträger sich zusehends erschöpfen und Faktoren wie die Ökosteuer und nationale Konflikte deren Preise in die Höhe treiben, wird Solartechnik im Vergleich dazu immer preiswerter.
08 Welche Fördermittel gibt es?
Es gibt öffentliche Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Energieversorgungs- unternehmen. Öffentliche Zuschüsse sind in der Regel nicht mit anderen öffentlichen Zuschüssen kombinierbar (Kumulierungsverbot).
Gelder der Energieversorger und öffentliche Darlehen können jedoch zusätzlich zu öffentlichen Zuschüssen in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich gilt immer, dass Anträge auf Förderung vor Baubeginn gestellt werden müssen.
Die derzeit wichtigsten Förderprogramme finden Sie hier.

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